Donnerstag, 29. September 2011

Politische Frage des Tages: Spekulation und Wachstum

Müssen sich der Finanzsektor (über eine Steuer auf Spekulationsgeschäfte) an den Folgen der Finanz-, Wirtschafts- und Währungskrise beteiligen? Ist das tatsächlich moralisch Geboten? Es sieht so aus, das Banken sich erst von Staaten retten ließen und jetzt gegen eben diese wetten, sich selbst dadurch sanieren und die Staaten damit in den Ruin treiben. Das ist offensichtlich unmoralisch. Andereseits: mir fällt kein Politiker (nicht mal ein Linker) ein, der nicht ständiges Wachstum fordert. Wenn man diesem Postulat allerdings folgt muss man dann nicht davon ausgehen das (da eine stetige Steigerung des realen Bedarfs und des realen Geldes unrealistisch ist) Spekulation eigentlich absolut notwendig ist?

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