Sonntag, 25. September 2011

Politische Frage des Tages: Agrarsubventionen

Welchen Sinn machen Agrarsubventionen? Einerseit machen sie Europa als Absatzmarkt für Agrarländer kaputt, andererseits ermöglichen sie in Europa Bauern die Existenzt. Das könnte man als Investition in das Recht auf freie Berufswahl interpretieren. Darüber hinaus: Gerade explodieren (vor allem in Afrika) die Preise für Nahrungsmittel, insbesondere für Pflanzen und Getreidesorten aus denen man auch Biokraftstoffe gewinnen kann. Könnte man Subventionen als Steuerungsmittel benutzen, um gezielt zu verhindern, Nahrungsmitteltaugliches Getreide auf dem spekulativen Markt verkauft wird und dann als Biosprit (den sowieso keiner will) endet? Oder fördern subventionen sogar spekulation, weil der Bauer über Subventionen abgesichert ist und sich über Spekulation hohe Gewinne erhofft, während er ohne Subventionen lieber zu konstant niedrigeren  nicht spekulativen Preisen verkaufen würde? Gegen Agrarsubventionen spricht das missbrauchpotential: RWE und Bayer sind prominente Industriekonzerne die von der EU Agrarsubventionen kassiert haben. Wer ist für Subventionen und wer dagegen und aus welchen Gründen? 


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